News in Caorle

Die Blaue Flagge (Bandiera Blu) weht nach wie vor über Caorle. Sie ist die begehrte Auszeichnung der Fee Italia (Stiftung für Umwelterziehung) für Badeorte am Meer, die nachweisen können, dass sie strenge Umweltanforderungen erfüllen. Somit garantiert die Blaue Flagge Sauberkeit und gute Wasserqualität, exzellenten Strandservice, Sicherheit beim Baden sowie Bildungs- und Umweltprojekte.

Für Caorle war die neuerliche Verleihung der Blauen Flagge zu erwarten: trotz der Schwierigkeiten in Zusammenhang mit der Pandemie haben die Stadt und ihre Unternehmen hart daran gearbeitet, sich zu Beginn der neuen Saison in Bestform zu präsentieren. Tatsächlich punktet die Stadt nicht nur mit klarem Wasser und sauberen Stränden (wie die Arpav-Erhebungen bestätigt haben), sondern auch mit großen Projekten. Insbesondere der Strand bietet jetzt mehr Platz und neue Wellenbrecherfelsen, die ihn gewiss noch attraktiver machen. Die Viale Santa Margherita ist jetzt weitgehend erneuert und bietet viel Platz für Fahrräder und Fußgänger, auch einige historische Gebäude wurden renoviert.

Die Blaue Flagge steht auch für exzellente Dienstleistungen und Caorle kann nicht nur auf seine professionelle Wasserrettung stolz sein, die sich aus hochqualifizierten Leuten zusammensetzt, sondern auch auf ein Gesundheitssystem, das seinesgleichen sucht. Auch in diesem Sommer werden Ärzte und Krankenschwestern am Strand sein, die mit ihren tragbaren Defibrillatoren und anderen Geräte lebensrettende Maßnahmen bereits vor der Ankunft von Einsatzfahrzeugen sicherstellen. Ebenfalls am Strand stehen die beiden Erste-Hilfe-Zentren (eines am Ost- eines am Weststrand) bereit, um Urlauber bei den häufigsten Problemen (Schnitt- und Schürfwunden, Sonnenbrand, etc.). medizinisch zu versorgen. Darüber hinaus setzt sich das für Ost-Venetien zuständige Gesundheitsamt dafür ein, dass in den Badeorten ausreichend Krankenwägen, Hubschrauberrettung und Dolmetscher in Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung stehen. Caorle tut alles, um die größtmögliche Sicherheit für seine Urlaubsgäste zu gewährleisten.

"Es ist eine Anerkennung, die heute wichtiger denn je ist", sagte der Bürgermeister von Caorle Luciano Striuli. „Und nicht nur das, die Blaue Flagge garantiert auch die Umsetzung hoher Sicherheitsstandards: Sie ist eine neuerliche Bestätigung, dass Caorle der richtige Ort für einen Urlaub ist, an dem man in Kontakt mit der Natur und den lokalen Traditionen das körperliche und psychische Wohlbefinden findet, das man sucht.“

 

Der Sommer naht und ganz Caorle freut sich schon darauf, seine Gäste mit offenen Armen zu empfangen. Während die Hoteliers und Beherbergungsbetriebe ihren Gebäuden und Zimmern den letzten Schliff verleihen, arbeitet die Stadtgemeinde an einem bunten Veranstaltungsprogramm, das den Urlaub in Caorle bereichert.

Ganz traditionell wird auch im Jahr 2021 viel Augenmerk auf Kultur gelegt und es werden einige herausragende Veranstaltungen organisiert. Eine davon ist zweifelsohne das Festival “Hemingway, der Nobelpreisträger in der Lagune von Caorle“, das dieses Jahr von 19. bis 25. Juli stattfindet.

Ein paar Informationen für all jene, die dieses sommerliche Event, das regelmäßig von Cinzia Vitale Onlus in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde veranstaltet wird, noch nicht kennen: es handelt sich um ein einwöchiges Festival mit Kulturveranstaltungen, Seminaren und Zusammenkünften von Persönlichkeiten aus der italienischen und internationalen Politik, Theater und Journalismus. Die Edition 2021 wird ganz besonders zelebriert, finden in diesem Jahr doch verschiedene wichtige Jubiläen statt. Zunächst wird der 60. Todestag von Ernest Hemingway begangen, dem US-amerikanischen Schriftsteller und Journalisten, der lange Zeit im Veneto und vor allem in der Lagune von Caorle gelebt hat und von ihrer Landschaft beeindruckt war, was sich auch in einigen seiner Werke widerspiegelt. Ein weiterer Jahrestag betrifft den berühmten Dante Alighieri, der vor mittlerweile 700 Jahren gestorben ist. Und schließlich wird auch noch zweier großer italienischer Namen des 20. Jahrhunderts gedacht: dem geliebten Präsidenten der Italienischen Republik Sandro Pertini (125. Geburtstag) und dem legendären Chef von Fiat Gianni Agnelli (100. Geburtstag). Es ist auch der 10. Jahrestag des “Arabischen Frühlings” und der 20. des Einsturzes der Zwillingstürme in New York. Trotz all dieser bedeutenden Jahrestage wird ausreichend Zeit bleiben um die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen zu diskutieren und mit einigen Wissenschaftlern über die Coronasituation nach Start der Impfkampagnen zu sprechen.

Im Zuge des Festivals wird auch der Journalistenpreis „Papa Ernest Hemingway“ vergeben, der die Leidenschaft für Journalismus würdigt und sich an die Studenten und Absolventen der Journalismusschulen und italienischen Universitäten wendet. Die Jury des am letzten Abend verliehenen Preises ist diesmal mit hochkarätigen Personen des italienischen und internationalen Journalismus besetzt: Sergio Canciani, Tiziana Ferrario, Roberto Papetti, Marco Frittella, Cecilia Primerano, Alessia Cerantola, Andrea Iacomini, Susan Dabbous, Stefano Polli, Floriana Bulfon, Toni Capuozzo, Flavia Trupia, Paolo Brinis, Colleen Barry, Maarten Van Aalderen.

Dies ist nur eine der vielen großartigen Veranstaltungen im Sommer 2021. Folgt uns weiter auf Caorle.it um alle Neuigkeiten zu erfahren!!!

Drei neue Meisterwerke werden diesen Sommer die „Lebenden Klippen“ von Caorle bereichern. Nach der pandemiebedingten Verschiebung im Jahr 2020, kehrt diesen Sommer das Internationale Bildhauersymposium wieder zurück nach Caorle. Im Verlauf der letzten 30 Jahre hat es dafür gesorgt, dass der Schutzdamm am Meer von einem rein funktionalen Bauwerk zu einem richtigen Freiluftmuseum geworden ist.

Heute ist diese Kunstgalerie direkt am Meer, die übrigens weltweit einzigartig ist, einer der bezauberndsten Plätze der Küstenstadt.

Dank eines Bildhauers aus Treviso ist die nüchterne Klippe zu einer Attraktion für Tausende von Touristen aus ganz Europa geworden. 1992 verwandelte der Künstler Sergio Longo als Erster einen der Gesteinsblöcke in eine Skulptur, die den Gott des Meeres, Neptun, darstellte. Ein Jahr später kehrte er nach Caorle zurück, um dem mächtigen Meeresgott eine zarte Nymphe zur Seite zu stellen.

Das rege Interesse an diesen ersten beiden Werken überzeugten die damalige Tourismusförderung und die Stadtverwaltung, zunächst jährlich und dann alle zwei Jahre ein richtig internationales Skulpturensymposium zu organisieren, das Künstler aus allen Teilen der Welt nach Caorle lockte.

Im Jahr 2018, bei der letzten Veranstaltung vor der Pandemie, waren der Italiener Federico Ellade Peruzzotti, der Deutsche Markus Wüste und der Inder Sangam Vankhade die drei Gewinner des Skulpturenwettbewerbs, wodurch die Gesamtzahl der Skulpturen, die die "Lebende Klippe" bilden, auf 103 Kunstwerke stieg.

Dieses Jahr, zum 20. Jubiläum des Symposiums, muss die Jury aus hunderten Kandidaten weitere drei Künstler auswählen, die dann die Möglichkeit erhalten, unscheinbare Gesteinsblöcke in wahre Kunstwerke zu verwandeln. In der Jury sitzen Michelangelo Galliani, Bildhauer und Professor für Marmor- und Steintechniken an der Akademie der bildenden Künste in Urbino, Danilo Premoli, Architekt und Designer, Mitglied des Wissenschaftskomitees des Adi Design Index 2020 und 2021 für den Compasso d'Oro 2022 und Pietro Valle, Architekt und Gründer des Studio Valle Architetti Associati (Udine).

Die drei Bildhauer werden von 17. bis 26. Juni in Caorle tätig sein: alle Phasen des Schaffungsprozesses sind für die Öffentlichkeit zugänglich, die offizielle Einweihungsfeier der neuen Skulpturen und die Preisverleihung findet in den Abendstunden des 26. Juni (Samstag) am Lungomare Petronia statt.

Schon lange bevor der Tourismus nach Caorle kam, gab es hier eine Gemeinschaft von Fischern.

Fischer sichern sich ihren Lebensunterhalt aus dem, was ihnen die Natur, was ihnen die Lagune und das Meer, schenken. Der Tourismus hat das Leben in Caorle stark verändert, doch die alten Traditionen der Fischer leben auch heute, vor allem dank der Feste und Veranstaltungen, weiter. Eines dieser wichtigen Festivals ist zweifelsohne das „Festa del Pesce, das von 13. bis 15. sowie am 21. und 22. September am Sacheta-Strand stattfindet. Die Kulisse könnte nicht malerischer sein: nur wenige Meter von der Marienkirche Madonna dell’Angelo entfernt.

Hier können die Gäste an einem der Tische Platz nehmen und die maritimen Köstlichkeiten der Adria probieren, untermalt vom gleichmäßigen Rauschen der Wellen. Zu den typischen Spezialitäten zählen zweifelsohne die „Sardee in grea“, das sind gegrillte Sardinen, ein klassisches Gericht der Caorleser Küche; aber auch den frittierten Fisch und allerlei andere Köstlichkeiten sollte man versuchen.

Eine ganz spezielle Beleuchtung und ein typisches Casone (traditionelle Schilfhütte, in der die Fischer der Lagune lebten) verleihen der Location noch mehr Charme.

Am 13., 14. und 21. September ist die Küche ab 18.30 Uhr geöffnet, am Sonntag, den 15. und 22. September kann man zwischen 11.00 und 14.30 Uhr auch zu Mittag essen.

 

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